Kontrollverlust

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Da denke ich oft von mir: Ich bin tough. Ich bin stark, eine selbstbewusste Frau. Ich weiß, was ich will und was ich nicht will. Ich habe mich unter der Kontrolle, mir passieren keine Ausrutscher. Ich bin emanzipiert, ich lasse mir nichts gefallen. Meine Sexualpartner suche ich mir aus. Und ich lasse mich nicht belatschern oder schmelze dahin, wenn man mir zu schöne Augen macht.

Und dann gibt es so Tage, da geht ein Mann an Dir vorbei und es ist nur sein Duft, sein Blick, sein verschmitztes Lächeln und es setzt aus. Ich verliere den Boden und die Evolution wirft mich zurück in ein wildes Tier. Da wünsche ich mir, er würde sich umdrehen, seine feste männliche Hand mich an meinem Haarschopf packen und mich zurückziehen. Dann würde er meinen Rock hochschieben, meine Slip beiseite zerren und hart und fordernd in mich eindringen, während ich mich unter seinem festen Griff nach vorne beuge und es ihn sich in mir besorgen lasse. Ohne Anlass. Fest und hart. Ohne Reue. Danach business as usual. Ohne Kommentar.

Gehen Sie bitte weiter. Ich hab Hormone.

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8 Gedanken zu “Kontrollverlust

  1. Ich erzähl dir mal die Geschichte, wie ich einem ansonsten nichtssagenden Barkeeper stundenlang auf die hocherotischen Unterarme starrte, immer dringender aufs Klo musste aber nicht aufstehen konnte mit der Zeltstange in meiner Hose. 🙂

  2. darkfantasies69 schreibt:

    Und das ist auch gut so, wie du das machst…………..denn es sind deine Gefühle, deine Lust und ebenso deine Gedanken ! Denn wir fühlen und erleben nicht jeden Tag das gleiche, sind, hoffentlich, spontan in unserem Sein.

    Also, mit einem Lächeln wünsche ich dir einen schönen Tag !

    HoM

  3. Antaeus schreibt:

    Wohl dem Mann, der diese Hormonschübe erkennt und sie auszunützen weiß 🙂
    Manchen mag diese Geschichte als unrealistisch vorkommen aber ich kenne das aus männlicher Sicht und gerade Frauen die ansonsten kontrolliert und selbstbewusst sind (nicht selten im Beruf etwas zu sagen haben), haben gute Chancen, sich mal zu verlieren. Die Kunst eines Könners ist es, in solchen Augenblicken hinter ihr zu stehen und dann zu wissen was zu tun ist.
    Wenn sie beim Eindringen schon richtig feucht und weit ist, hast du alles richtig gemacht.

    Der Blick: Du weißt was du tust und sendest es in diesem Blick. Reagiert sie darauf und blickt dir zurück in die Augen, und dann weiß sie was du denkst. Und sie weiß durch deinen Blick, dass du nun weißt, dass sie es erkannt hat und du nun weißt, an was sie denkt. Jetzt nicht den Blick abwenden (sie nicht daraus entlassen), insistiere ihr deine Wünsche mit den Augen.
    Sie weiß nun, dass sie gezielt von dir als Objekt seiner sexuellen Wünsche ausgesucht wurde, und sie kann nun versuchen, sich abzuwenden oder sie ist verloren.
    Nun mach den Zug oder mach ihn nicht, so wie du es willst. Machst du ihn, dann geh auf sie zu oder hinter ihr her, falls sie weiter gegangen ist aber zögert und vielleicht irgendwo stehen blieb.

    Ab hier wird es kritisch: Sagst du etwas, kann es richtig oder falsch sein. Bist du dir sicher, dann küsst du sie einfach.
    Und ja, verschmitztes Lächeln ist sehr hilfreich, guter Duft beim Kontakt auch. Ebenso gute Kleidung und gepflegtes Aussehen. Manchmal gibt auch ein Zwinkern im rechten Moment den Auslöser.

    Selbst Frauen mit Begleiter am Arm haben auch mal diese Schwäche und können sich dem Blick nicht entziehen. Sie ist genau so gefangen darin und kann in dem Moment nur nicht so wie sie möchte. Und wenn es nur die Neugierde ist, es treibt sie an, etwas über dich zu erfahren.
    Sogar Psychologinnen bekommt man damit, die es eigentlich wissen müssten, wie man ihre Psyche fängt.

    Was sagt uns Männern das über unsere Frauen?
    Sei dir nie sicher, dass sie sich stets sicher ist.
    Aber versuch ihr zu verzeihen, wenn sie einmal ausgerutscht ist.

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